Germanisches Nationalmuseum

Deutschlands Emigranten. Fotografien von Stefan Moses


3.3.2021 - 1.8.2021
Stefan Moses: Porträt Fritz Bauer, 1965 (Foto: stefan moses ©archiv stefan moses)

Stefan Moses (1928–2018) war einer der bedeutendsten Fotografen der Bundesrepublik. Aus seiner 2013 publizierten Serie Deutschlands Emigranten zeigt die Studioausstellung eine Auswahl von 27 schwarz-weiß Fotoprints.

Hierbei handelt es sich um Porträts von Prominenten, die Deutschland mit Beginn der NS-Diktatur verlassen mussten: Die meisten der porträtierten Persönlichkeiten wurden als Juden verfolgt, und nicht alle kehrten nach Ende des Zweiten Weltkriegs zurück. Ihre Bildnisse führen exemplarisch vor Augen, welche Zäsur die Emigration hunderttausender Menschen für das kulturelle und intellektuelle Leben in Deutschland bedeutete. Moses selbst überlebte als Sohn eines jüdischen Juristen die Internierung in einem schlesischen Zwangsarbeitslager und wurde 1950 in München ansässig. Vor diesem Hintergrund erklärt sich sein lebenslanges Interesse am Schicksal deutscher Emigrant*innen und seine Empathie, die in vielen seiner Aufnahmen erkennbar wird.

 

Bitte beachten Sie:

Die Studioausstellung hat während der Laufzeit  (3.3. bis 1.8.2021) nur in ungeraden Monaten geöffnet.

Die Ausstellung befindet sich in der Dauerausstellung zur Kunst des 20. Jahrhunderts und ist über einen Lift barrierefrei zugänglich.

Stefan Moses: Porträt Fritz Bauer, 1965 (Foto: stefan moses ©archiv stefan moses)

Stefan Moses: Porträt Fritz Bauer, 1965 (Foto: stefan moses ©archiv stefan moses)

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