Mai 2020

Der Internationale Museumstag 2020 oder: Alles neu macht der Mai!

Lena Hofer
Mai 2020

Der Internationale Museumstag 2020 oder: Alles neu macht der Mai!

Wenn nicht analog, dann eben digital!

Kreativität und Spontanität waren aufgrund der Corona-Pandemie zum Museumstag am 17. Mai 2020 gefragt. Denn auch wenn einige Museen kurz zuvor endlich wieder öffnen konnten: All die geplanten Führungen, Workshops und Programmpunkte konnten noch nicht stattfinden. Deshalb wurde der Museumstag in den digitalen Raum verlegt.

Unter dem Hashtag #museenentdecken wurden die Angebote gebündelt und sichtbar gemacht. Einige der Museen orientierten sich in ihren Beiträgen am ursprünglichen Motto „Das Museum für alle: Museen für Vielfalt und Inklusion“. Hier lassen wir die Angebote für die verschiedenen Nürnberger Museen Revue passieren:
 

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Digital und inklusiv präsentierte sich das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände zum Internationalen Museumstag.
Auf der Website stehen mittlerweile eine virtuelle Führung durch die Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ und eine digitale Erkundung der Kongresshalle samt Übersetzung in deutscher Gebärdensprache bereit. Ebenso gibt es eine englischsprachige Führung zur Dauerausstellung.
Zum Reichsparteitagsgelände sind in einem Workshop im Rahmen von Youpedia zwei medienpädagogische Projekte mit einer 9. Klasse des Gymnasiums Christian-Ernestinum aus Bayreuth entstanden.
 

Germanisches Nationalmuseum
Ob auf Instagram, Facebook, Twitter oder dem neuen Blog – für spannende Posts sorgte das Social-Media-Team des GNM.
 

KunstKulturQuartier
Vielfältige Einblicke in die Ausstellung Cosima von Bonin / Claus Richter. THING 1 + THING 2 in der Kunsthalle Nürnberg ermöglichte Kuratorin Harriet Zilch per digitaler Führung oder per Audioguide.

Inklusion stand bei der Kunstvilla im Fokus. Die Ausstellung Gesammelte Werke. Fünf Jahre Kunstvilla diente als Ausgangspunkt für ein inklusives Master-Projekt, bei dem sich eine Gruppe der Lebenshilfe intensiv mit verschiedenen Aspekten der Ausstellung auseinandersetzte. Außerdem wurde der KUNSTRAUM, ein Outsider-Art-Atelier der Lebenshilfe Nürnberg, vorgestellt, dessen Künstler*innen regelmäßig die Ausstellungen der Kunstvilla besuchen und sich dort für ihre eigenen Werke inspirieren lassen.

Auch wenn das 1. Fotofestival Nürnberg im Kunsthaus verschoben werden musste, gab es täglich neue Fotos auf Instagram
 

Museum Industriekultur
Ganz großes Kino gab es im Museum Industriekultur zu sehen, das bereits mehrmals als Inspiration und Kulisse für filmische Projekte diente, wie beispielsweise für die Fakultät Design der Ohm-Hochschule oder für kurze Trailer bei Youpedia, die mit dem Wahlkurs Szenisches Gestalten der FOS BOS Weißenburg entstanden waren.
 

Xponat
Wer sich für Methoden der Vermittlung im musealen Bereich anhand von Exponaten interessieren, der ist richtig bei der Online-Datenbank Xponat. Hier kann in einer reichhaltigen Datenbank zu Exponaten und Methoden recherchiert werden

Autorin/Autor: Lena Hofer

Tablet | Fotoaufnahme von Anette Kradisch
Tablet | Fotoaufnahme von Annette Kradisch