Museum Industriekultur

Außenansicht des Museum Industriekultur | Fotoaufnahme von Erika Moisan

Das Museum Industriekultur zeigt die Geschichte der Industrialisierung am Beispiel Nürnbergs von 1800 bis heute. In einer ehemaligen Schraubenfabrik aus den 1920er Jahren werden Arbeit und Alltag von einst wieder lebendig: Von der Dampfmaschine, über die Arbeiterwohnung bis zur sprechenden Küche – Ausstellungsstücke werden zu Akteuren und Besucher zu Entdeckern. Groß und Klein dürfen bei einigen Vorführungen auch mal selbst Hand anlegen. In der Motorradsammlung lebt die große Zeit Nürnbergs als Ort der Zweiradproduktion auf.

Entlang der Museumsstraße präsentieren sich historisch inszenierte Lebenswelten und stellen eine Verbindung zwischen Technik-, Kultur- und Sozialgeschichte her. Auf der einen Seite dokumentieren Museumseinheiten wie z. B. ein Dampfmaschinenhaus oder eine Druckwerkstatt das Arbeitsleben im industriellen Zeitalter. Auf der anderen Straßenseite spiegeln Wohnräume oder ein Kino den Alltag außerhalb von Fabrik und Kontor. Das Museum schreibt die Entwicklung bis in die Gegenwart fort und wirft einen Blick in die Zukunft.

Nicht die großen historischen Ereignisse wie Kriege oder politische Umwälzungen stehen im Mittelpunkt, sondern das Leben der Menschen aller Gesellschaftsschichten: ihr Alltag, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen, ihre Art zu feiern, sich zu bilden, sich zu erholen, ihre Kunst und Kultur, die Zusammenhänge des privaten und öffentlichen Lebens. Dies alles ist verwoben mit der Darstellung der Geschichte der Industrialisierung in Nürnberg – dort, wo im 19. Jahrhundert das industrielle Herz Bayerns schlug.

In den Räumen des Museums Industriekultur befindet sich auch das Motorradmuseum und das Schulmuseum Nürnberg.

Außenansicht des Museum Industriekultur | Fotoaufnahme von Erika Moisan

Abteilung: Schule und Jugendliche
(0911) 1331 241
schulen@kpz-nuernberg.de

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