Germanisches Nationalmuseum

BODY | Aspekte des Körperlichen

Werke aus der Stiftung Spengler


15.10.2026 - 11.4.2027
Auf dem Bild ist ein junger Mann mit nacktem Oberkörper zu sehen, der frontal vor dunklem Hintergrund steht. Die Arme sind seitlich nach oben gestreckt und scheinen sich an einem Rahmen oder einer Begrenzung abzustützen. Der Körper wirkt schlank und muskulös, das Gesicht schaut ruhig und ernst nach vorn, im kurzen Haar sind kleine grüne Blätter eingearbeitet. Das Licht hebt die Haut und die Konturen des Körpers weich hervor, während der Hintergrund fast schwarz bleibt. Das Gemälde von Anke Doberauer ist mit dem Namen Victor betitelt und stammt aus dem Jahr 1988.

Ausgewählte Werke aus der Stiftung Spengler rücken über sieben Jahrzehnte – von 1950 bis 2020 – den menschlichen Körper ins Zentrum künstlerischer Auseinandersetzung. Die Ausstellung entfaltet diesen Fokus in zwei Perspektiven: Kunst für den Körper zeigt Werke, die unmittelbar auf die Sinne der Betrachtenden wirken und eigene Körpererfahrungen bewusst machen. Bilder vom Körper versammelt Objekte, die den menschlichen Körper in multiplen Facetten darstellen und zur Reflexion über gesellschaftliche und persönliche Wahrnehmungsmuster anregen.

Diese beiden Zugänge strukturieren die Ausstellung und eröffnen zugleich vielfältige Verbindungen zwischen den Werken. Ergänzend setzen zeitgenössische Interventionen in der Dauerausstellung des GNM das Thema „Körper“ in einen erweiterten Dialog mit den Sammlungsbeständen des Hauses. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass dermenschliche Körper nicht nur Gegenstand, sondern Voraussetzung der Kunstrezeption ist. Die Ausstellung lädt dazu ein, Nähe zwischen Kunstwerk und Betrachtenden herzustellen – sei es durch eigene sinnliche Erfahrung oder durch die Auseinandersetzung mit Körperbildern, die gesellschaftliche Konventionen sichtbar machen.

Auf dem Bild ist ein junger Mann mit nacktem Oberkörper zu sehen, der frontal vor dunklem Hintergrund steht. Die Arme sind seitlich nach oben gestreckt und scheinen sich an einem Rahmen oder einer Begrenzung abzustützen. Der Körper wirkt schlank und muskulös, das Gesicht schaut ruhig und ernst nach vorn, im kurzen Haar sind kleine grüne Blätter eingearbeitet. Das Licht hebt die Haut und die Konturen des Körpers weich hervor, während der Hintergrund fast schwarz bleibt. Das Gemälde von Anke Doberauer ist mit dem Namen Victor betitelt und stammt aus dem Jahr 1988.

Anke Doberauer: Victor, 1988, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026.

Abteilung: Schule und Jugendliche
(0911) 1331 241 (Telefonzeiten)
schulen.kpz@gnm.de

Abteilung: Erwachsene und Familien
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Nürnberg GLOBAL | 1300-1600

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